Dienstag, 7. Dezember 2010

Meine Damen und Herren ...

"Meine Damen und Herren auf Gleis 7, bitte beachten Sie. Der ICE nach Köln [...] trifft in etwa 50 bis 60 Minuten später ein. Wir bitten um Ihr Verständnis". Kaum zu glauben, dass dieser Satz ein Gefühl von WiederzurückinDeutschlandsein in einem auslöst, aber es tuts. Kurzum: das wars dann wohl mit der Reiserei und es wird Zeit für einen letzten Blogeintrag.

Ko Phi Phi

Wie kam es nun eigentlich dazu, dass ich mir ausgerechnet Ko Phi Phi ausgesucht hab? Nun, da ich ja keine Ahnung hatte wohin, hab ich kurzum den Thai bei mir in der Hostelrezeption um einen Tipp angehauen. Ich wollte vor allem auf eine Insel, die noch nicht allzuarg von Touristen umlagert wird, und auf der es Kollallenriffs gibt - er empfahl mir Ko Phi Phi. Ein wenig später hab ich dann mal in Internet recherchiert, was die Insel (oder vielmehr die Inselgruppe) denn so alles bietet und da hab ich schon gemerkt, dass von " nicht allzuarg von Touristen umlagert" da momentan wohl kaum die Rede sein kann. Vor ein paar Jahren wahren die Inseln tatsächlich noch relativ untouristisch (kamm man an diesem Bild gut sehen) doch dann hat eine Entwicklung stattgefunden, die die Inselgruppe zu dem machte, was sie heute sind. Na ja, dann mal ab ins Getümmel.

Auf dem Weg zu den Inseln kommt man an Krabi vorbeiund die Landschaft dort ist bereits überwältigend.


Der Morgenappell in einer Schule



Dann ging es nach Ko Phi Phi. Hier findet man dann die Krabi-Landschaft in Kombination mit Wasser (sieht verdammt gut aus) und - ja genau - Massen an Touristen.

Ko Phi Phi Don heute







Auf zu den anderen Inseln





Maya Beach - hier wurde The Beach gedreht









Sieht doch schon malg gut aus, oder? Das bisherige gemecker über die Touristen mag zwar den Eindruck erweckt haben, dass es mir nicht gefallen hat, dass stimmt aber so sicher nicht. Man konnte hier jedoch beobachten, dass die Thais auf der Insel ganz anders als in Bangkok sind. Irgendwie hat man gemerkt und mitbekommen, dass alle Einwohner extrenst unzufrieden mit der Entwicklung sind und in irgendeiner Form drücken sie das (vielleicht auch unbewusst) auch aus (die Engeborenen sind vergleichsweise unfreundlich und mehr profitorientiert). Der Tourismus tut Thailand zwar auf einer Seite sicher gut, aber welches Opfer die Bevölkerung da eigentlich bringt, kriegt man nur mit, wenn man wirklich hinsieht und zuhört. Aber trotz dieser Erkenntnis hab ich den Urlaub da an und für sich in vollen Zügen genossen, war Schnorcheln um die ersehnten Korallenriffe zu sehen (schade, dass ich hiervon keine Photos machen konnte, denn das war wirklich atemberaubend), hab Abends am Stand gefeiert und die Inseln erkundet. War im Großen und Ganzen doch ganz gut!

Das wars dann wohl vorerst mit der großen Reiserei. 7 Wochen waren lang genug und irgendwie freu ich mich nun wieder im weihnachtlichen Deutschland zu sein...

Montag, 29. November 2010

กรุงเทพมหานคร (Bangkok)

Hallo mal wieder. Die letzte Woche meiner Reise hat nun begonnen und die werde ich in Thailand verbringen. Zur Zeit bin ich noch in Bangkok (auf Thai กรุงเทพมหานคร อมรรัตนโกสินทร์ มหินทรายุทธยา มหาดิลกภพ นพรัตนราชธานีบุรีรมย์ อุดมราชนิเวศน์มหาสถาน อมรพิมานอวตารสถิต สักกะทัตติยะวิษณุกรรมประสิทธิ์ und in der Kurzform กรุงเทพมหานคร, was laut Wikipedia soviel wie 'Stadt der Engel' bedeutet). Bis jetzt kann ich schon mal sagen, dass es mir hier wahnsinnig gut gefaellt. Die Stadt ist zwar arg versmogt, aber das ist auch der einzige Wehmutstropfen - sie ist voller Leben und so, wie man sich das in einer Asiatischen Grossstadt halt vorstellt: Morgens Tai Chi und Faechertaenze in den Parks, Mittags dann versuchen Superman und Mickey Mouse ihre Flyer an die vorbeilaufenden Thais loszuwerden, asiatische Musik in der Luft, die gesamte Stadt ist ein riesiger Markplatz and der an allen Ecken Essen und Krims Krams angeboten wird. Abends dann die Stadt zum Weggehen und Feiern. An dem Geruecht, die Thais seienunheimlich freundlich, ist auch nix gelogen. Ich koennt noch weitererzaehlen, aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1.000 Worte - fazit: hier kann man sich wohlfuehlen.

Morgens im Park






Ueberall gibt es kleine Schreine mit Opfergaben


Typisches Bild: Ein kleiner Verkaufswagen it Leckereien (beispielsweise geroestete Fischhaeute mit Wasabi-Geschmack).

Das das funktioniert grenzt an ein Wunder: Ein wires gespann aus Leitungen praegt das gesamte Stadtbild


Ein Typisches Wat



Eine tzpische Bangkoker Strasse fernab vom Tourismus und ein Tuk Tuk



Hier wirds wieder was Toutistischer - Chinatown


Mal ein kleiner Eindruck vom Verkehr i der Stadt

Zu den folgenden Bildern eine kurze Erklaerung: Die Thais glauben, dass in grossen, alten Baeumen ein Schutzgeist wohnt, der die naehere Umgebung beschuetzt. Auf den Bildern sieht man eine "Messe", in der dem Geist des Baumes Opfergaben gebracht werden, damit er seinen Job nicht an den Nagel haengt...






Die Spitze von Wat Saket

Ueberall wird de3r Koenig verehrt (wirklich ueberall)

Der Tronsaal

Ein Teil des Koeniglichen Palasts









Marktstrassen




Der Wassergarten in einem Wat, dessen Name ich noch nicht kenne


Leider gab dann doch die Batterie von der Kamera den Geist auf. Schade, vorallem das letzte Wat war ein Zufallsfund (war in keiner Karte verzeichnet, die ich hatte) und ist mein persoenliches Highlight in der Stadt. Der Wassergarten ist grandios. Leider ist hier Googlemaps stets auf Thai, sonst koennte ich eventuell ja den Namen herausbekommen.

So denn, bald (in einer Stunde) geht es weiter nach Ko Phi Phi. Das wars von meinem wahrscheinlich vorletzten Beitrag! Bis denne.