Gereist bin ich hauptsaechlich im Bus. Hiermit ist leider auch ein kleiner Nachteil verbunden. Es ist (vergleichsweise) teuer und es dauert lange - aber viele (u.U. guenstigere) Alternativen hat man leider nicht. Mit "dauert lange" mein ich auch, dass man unter Umstaenden auch einplanen muss, 2 Tage auf Achse zu verbringen, bevor man ankommt. So etwas wie ueber-Nacht gibt es leider noch nicht...
Das ganze hat aber auch gute Seiten. Die Busfahrer sind meistens gut drauf und neben Chaufeur auch Entertainer. Zu den (mehr oder weniger) interessantesten Dingen wird gern mal was erzaehlt (einmal war ich alleine im Bus und der Busfahrer hat mir sein ganzes Wissen ueber Apfelbaumplantagen offenbart ... na ja, is vielleicht mal nuetzlich ;-) ). Ein anderer Busfahrer war so eine Mischung zwischen Frankenstein und Atze Schroeder und somit einer der sympatischsten seiner Art - seine Artverwandten in Deutschland koennten hier mal was lernen.
Hier findet ihr eine kleine Uebersicht ueber die Locations (zu den dicken Punkten erzaehl ich spaeter noch was). Start ist der Dicke Knubbel rechts in der Mitte und z.Z. bin ich im Sueden...
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| Uebersicht ueber die Suedinsel |
Tag 2-3: Kaikoura
Kaikoura ist eine kleine Stadt an der Westkueste an einer Halbinsel (2. Knubbel nach Christchurch). Normalerweise kommen die Leute hierhin um Wale zu beobachten (hab selbst keinen gesehen) und fuer die Robben, die hier ueber all rumliegen. Im Grossen und Ganzen war noch nicht viel Los (Nebensaison - gilt mit Ausnahme von Queenstown auch fuer den Rest der Insel), was ich schon mal nich ganz verkehrt fand, da man so ungestoert das Atemberaubende Panorama geniessen konnte.
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| Auf dem Weg nach Kaikoura |
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| Die Kueste von Kaikoura |
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| Robben liegen hier einfach so rum |
Tag 4-7: Abel Tasman Nationalpark
Vielleicht einer der der Orte auf dieser Welt,die man noch mit paradisisch bezeichnen kann (3. Knubbel). Am ersten Tag nach der Ankunft hiess es erst mal "ab in den Jungel". Auf einer 50 km langen Strecke entlang der Kueste fuelt man sich fast ein wenig wie in der Karibik. Es geht entlang goldener Straende, zerkluefteten Kuesten quer duch den Neuseelaendischen Urwald. Dabei kann man sich aussuchen, ob man in der ersten Etappe noch einen Teil der Stecke weglaesst undstattdessen in die Berge des Nationalparks ausweicht (+10 km mehr), was ich gemacht hab. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, weil a: die Stecke weitaus anspruchsvoller ist und b: man mit einer wunderbaren Aussicht belohnt wird. Uebernachten kann man dann in einer Huette in einer fantastischen Bucht. Der Hauch von Karibik kommt hier vor allem dadurch, dass man umgeben ist von gigantsichen Riesenfarnen, die ein wenig an Palmen erinnern...
Natur ... hier kann man noch beobachten, wie ein Vogel sich mit Seelenruhe eine Schnecke knackt oder eine Killerwespe ihr Opfer, welches ca 5 mal Groesser ist als sie, durch die Gegend schleppt. Ja, auch das gehoert zur Natur dazu. Aber natuerlich gab es auch weniger martialischere Szenen.
An Tag 2 hiess es dann "gegen die Zeit" oder eher die Gezeiten. Da es auf der Stecke Teile gibt, die man nur bei Ebbe passieren kann musste ich frueh raus (ca. 6 Uhr) und im Marschtempo Richtung Norden. Beim passieren der Stellen hat sich aber herausgestellt, dass die ganze Eile aber nicht unbedingt notwendig gewesen ist. Dafuer gab es aber ausgezeichnete "Abkuerzungen", bei denen man nicht daran vorbei kam die Jeans auszuziehen, weil man durch huefthohes Wasser waten musste.
Nach den Strapazen (25 km in wenigen Stunden) hatte ich aber den Nachmittag in der Bucht mit der naechsten Huette zum zu entspannen.
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| Ein neuer Morgen im Paradies... |
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| Riesenfarn - ca 8 m hoch |
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| Auch hier gibts Robben |
Tag 3 war dann vergleichsweise easy. Bin zwar frueh raus, aber nur weil ich noch ein bisschen weiter wollte als mein eigentliches Zeil, wo dass Wassertaxi mich abholen sollte. Mit letzterem ging es dann zurueck in die Zivilisation nach Nelson, wo es dann am naechsten Tag weitergehen sollte.
Tag 8-10: Fox Glacier
An der Westkuesste in der Naehe von Mount Cook (dem hoechsten Berg der Insel) gibt es mehrere Gletscher, von denen einige auch bewandert werden koennen. War auch mal ein Erlebnis, leider koennen die Fotos den eigentlichen Einduck nicht sehr gut wiedergeben, da das Eis eine ganz eigene Optik hat.
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| Auf dem weg nach Fox Glacier |
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| Pancake-Rocks |
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| Ab in die Berge |
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| Bei Fox Glacier (der Ort heisst ebenso wie der Gletscher) |
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| Und das ist dann der Gletscher... |
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| Gletscherspalte |
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| Laut Gletscherfuehrer war diese spalte vor 6 Wochen noch ein Haarriss... |
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| Von der Seite |
Heute ...
... bin ich in Queenstown angekommen. Von dort geht es dann bald nach Milford Sound, einem Fjord in Fiordland.
Also bislang bin ich von Neuseeland mehr als begeistert und weiss gar nicht wirklich, ob sich dass durch die kommenden Wochen noch toppen laesst (vielleicht durch Thailand). Mit 2 Wochen hetzt man sich zwar ein bischen ab, aber es ist OK - ich bin jetzt schon froh, dass ich dass mit ins Reiseprogramm aufgenommen hab. Wer die Zeit und das Budget hat: nicht zoegern, buchen!
































































Ist unglaublich, aber bestimmt 50% der Bilder hab ich damals auch gemacht!!
AntwortenLöschenGenieß den Milford Sound. Hoffentlich hast du gutes Wetter und vergiss den Bungee Sprung in Queenstown nicht!!
Grüße Jens